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5.9.2010 : 15:13 : +0200

Aktuell

Nudelbrücken und die Klasse 7a

Von Sarah Ortwig und Dora Barmann

Wir, die Klasse 7a, haben uns im Physikunterricht mit dem Thema Kraft beschäftigt. Wir führten viele verschiedene Experimente durch, die wir anschließend erklären werden. Danach bauten wir in Gruppen unterschiedliche Nudelbrücken und jeder fertigte dazu ein Protokoll an. Das war eine kleine Übersicht und nun nehmen Sie sich ein bisschen Zeit, um unsere Berichte in Ruhe durchzulesen. Viel Spaß wünscht Ihnen die Klasse 7a.

Jede Brücke besteht aus den Bauteilen Träger, Stütze und Seil.

Seil

Zunächst haben wir einen einfachen Faden mit Gewichten belastet. Der stärkste Faden hielt 1,6 kg aus.

Dann hat sich Herr Benzmann zwei Schüler ausgesucht, die jeweils an einem Ende eines Seils gezogen haben. Währenddessen hat Herr Benzmann ein Gewicht mit 10 kg in die Mitte des Seils gehängt. Schlagartig zogen sie das Seil nach unten und die beiden Schüler hatten große Mühe, das Seil zu halten.

Anschließend veränderten wir den Versuch, indem wir die Seilenden an einem Holzbalken befestigten. Plötzlich war es totale einfach, die 10 kg oben zu halten, weil der Holzbalken ein Träger wie bei einer Brücke ist.

Träger

Den Brückenträger bauten wir mit einem gefalteten Blatt Papier nach. Wie bei den vorherigen Experimenten bekamen wir unsere Aufgabe, gingen in unsere Gruppen und fingen an. Nachdem wir das gefaltete Blatt Papier auf die Bücher gelegt hatten, belasteten wir das Blatt mit verschiedenen Gegenständen (Federtaschen, Hefte, usw.). Das stärkste Blatt konnte 1,7 kg tragen.

 

Stützen

Herr Benzmann führte uns das nächste Experiment vor. Er stellte vier Papierstützen in einem Rechteck auf. Dann sollten wir schätzen, wie viele Bücher die Stützen halten können. Wir schätzen um die 3 bis 10 kg, erstaunlich war, dass die Stützen 23 Bücher schafften, bevor eine zerbrach. Als er dann vier neue Stützen auf den Boden stellte und ein Brett darauf legte, forderte er Jan auf, sich draufzustellen. Jan wollte erst nicht, aber als alle ihn anfeuerten, willigte er ein. Leider brachen die Stützen gleich, weil er sie nicht alle gleichmäßig belasten konnte.

Jetzt waren die Meister der 7a dran. Wir gingen wieder in unsere Gruppen und führten das gleiche Experiment durch. Alle staunten nicht schlecht, als die Gruppe mit Sebastian, Maximilian und Felix 58 Bücher auf die Stützen legte und diese erst bei einer Last von 32 kg zusammenbrachen.

Das Hauptprojekt war der Bau von Nudelbrücken, darauf freuten wir uns schon total. Jede Gruppe musste erst einmal eine Skizzen anfertigen, wie sie ihre Brücke bauen wollten und vor allem was für eine Brücke es sein soll. Als jeder mit der Skizze fertig war und die Unterschrift von Herrn Benzmann hatte, legten wir los. Jede gruppe hatte eine andere tolle Idee, wie man eine Brücke bauen kann.

Um die Nudeln zusammenzukleben, benutzten wir Heißkleber. Die Gruppe mit Ämma, Ria und Nicole hatte ihre Brücke mit Glitzer und Glitzersteinen verziert, sie bauten die schönste Brücke. Meine Gruppe, also Maxi King, Felix und ich, Dora, bauten einen Pylon und die Seile, die diese Art Brücke enthält, stellten wir mit Wollfäden nach.

Einige Beispiele:

Zwischendurch führten wir mit allen Brücken die Belastungsprobe durch. Herr Benzmann wollte uns zuerst etwas erklären und ließ dabei eine Brücke fallen, die wieder geklebt werden musste.

Es war dann sensationell, wie viel die Nudelbrücken tragen konnten, die stärkste Brücke schaffte 15 kg.

Als wir anschließend noch Fotos von den einzelnen Gruppen und ihren Brücken machten, konnten wir unser Projekt erfolgreich abschließen.

Wir hoffen, es hat Ihnen Spaß gemacht, diesen Bericht zu lesen. Und damit verabschiedet sich mit freundlichen grüßen die Klasse 7 a des Gymnasiums Templin.