Der Lateintag 2026 an der Universität Potsdam
Wir, die Lateinkurse der 12. und 10. Klassen, waren am Freitag, den 2. Oktober 2026, an der Universität Potsdam am Campus Griebnitzsee beim Lateintag.
Der Tag begann zunächst mit einer ziemlich langen Zugfahrt zum Campus. Als wir dann endlich ankamen, ging es direkt in den Hörsaal, das Auditorium Maximum, das bereits gut gefüllt war mit vielen anderen Lateinschülerinnen und -schülern.
Hier startete der erste Teil des Tages: Wir hörten eine Vorlesung von PD Dr. Christian Rollinger über die Bedeutung von Wasser in der Antike. Das war auch das übergeordnete Thema des Lateintages. Turns out: Im Vortrag ging es vor allem um ein antikes Segelschiff namens „Bissula“, das von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Trier rekonstruiert wurde. Das war echt interessant! (Und ich glaube, keiner von uns hätte erwartet, dass wir so viel über das Segeln und den Schiffbau in der Antike lernen würden.) Anschließend gab es noch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit dem Dozenten ins Gespräch zu kommen.
Danach ging es zum Highlight des Tages für einige: in die Mensa zum Mittagessen!
Im zweiten Teil des Tages konnten wir dann verschiedene Workshops besuchen. Einige von uns nahmen an einem Workshop über Urlaub und Luxus der Römer im untergegangenen Kurort Baiae teil. Diesen gestaltete Frau Genschow, die gerade ihr Referendariat an unserer Schule macht und auch mit uns nach Potsdam angereist war. Andere besuchten einen Workshop zur Kontamination von Wasser in der Antike. Dabei ging es darum, wie Wasser damals verunreinigt werden konnte und welche Bedeutung das für die Menschen hatte. So konnten wir das Thema des Tages aus unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen.
Und danach ging es auch schon wieder zurück: 2,5 Stunden im völlig überfüllten Zug nach Templin, nach einem Tag voller lateinbegeisterter Menschen, spannender Einblicke in die Antike und ganz viel neuem Input!